ASW-Workshop
"Crossmedia mit KMU-Budgets"



Mittwoch, 7. Juni 2006 | beim SAWI in Dübendorf

Das Thema des ausgeschriebenen ASW-Workshops war anscheinend so interessant, dass sich die maximale Anzahl von 35 Teilnehmenden in den Räumen des SAWI in Dübendorf einfand. Die Vorträge und der Workshop über «Crossmedia mit KMU-Budgets» bot dann auch allen einen lehrreichen und spannenden Nachmittag.

Zuerst wurden die Anwesenden von Andy Ruf, ASW-Präsident, herzlich begrüsst und mit dem Ziel des Workshops vertraut gemacht. Auch mit KMU-Budgets kann sinnvoll Crossmedia betrieben werden, es braucht nicht immer Millionenbudgets.

Paul Riesen, CMO der Goldbach Media Gruppe stellte daraufhin sein Unternehmen, unser Partner für diesen Workshop, vor. Die Gruppe ist Vermarkter und Vermittler elektronischer Medien und sieht sich selbst als Crossmedia-Kompetenzzentrum.

Anschliessend erklärte Peer Dittmar wie prozessorientierte Kommunikation zu verstehen ist, nämlich als Vernetzung einer Kommunikationsidee über verschiedene Medien. Ideal ist dabei die Zusammenarbeit aller Prozessstufen wie Werbeauftragnehmer, Kreativagentur, Mediaagentur, Vermarkter und Medium.

Mike Weber zeigte die immer neuen Möglichkeiten von active Mobile - Werbung. Die Marktpenetration der Handys ist bereits bei 93%, 50% aller Mobiltelefone sind ganztäglich eingeschaltet, am Silvester 2005 wurden 54 Mio. SMS verschickt und allein täglich werden 10 bis 15 Mio. SMS in der Schweiz versandt. Die umfangreichen Dienstleistungen wie zum Beispiel Mobile Marketing, Mobile Ticketing, Mobile Couponing stehen erst am Anfang – das Potenzial ist enorm. Bereits können Strichcodes von Produkten am Verkaufspunkt aufs Handy fotografiert und so vertiefte Produktinformationen abgerufen werden.

Pierino Simonelli, AdLINK, schliesslich zeigte den Stellenwert von Online Medien innerhalb von Crossmedia mit Suchmaschinen-Marketing, E-Mail-Marketing und vieles andere mehr.


Höchst spannend verliefen die anschliessenden Gruppenarbeiten. Den Zweierteams wurden Aufgaben mittels Begriffen gestellt und die Kurzkonzepte mussten Zielgruppe, Idee und Geschichte, Medien, Budgetrahmen Fr. 50 000.— und die Begründung „wieso Crossmedia“ umfassen. An den einzelnen Präsentationen, die vom Seminarleiter Stefan Halter alle als hervorragend taxiert wurden, war dann auch sofort ersichtlich, wie viel die Teilnehmenden aus den Referaten gelernt hatten, wie kreativ sie mit der gestellten Aufgabe umgegangen sind und wie viel Spass Crossmedia machen kann.