Informationsseminar "Idea-Protector -
der schnellste und einfachste Weg
ihre wertvollen Ideen zu schützen"



Dienstag, 20. September 2005,  Kongresszentrum des Hallenstadions Zürich

Das Fundament jedes wirtschaftlichen Erfolges ist eine gute Idee. Diese geistige Leistung verdient Anerkennung und bedarf des Schutzes. Kreativ und beratend tätige Personen stehen regelmässig vor der Frage, wie sie ihre neuen Ideen, Konzepte und Werke vor der missbräuchlichen Verwertung durch Dritte schützen bzw. diesen Missbrauch nachweisen können. Über das und die Lösung dieses Problems wurde an der ASW-Veranstaltung vom 20. September 2005 im neuen Kongresszentrum des Hallenstadions Zürich eingehend diskutiert.

Zusammen mit den interessierten Partnerverbänden, dem bsw leading swiss agencies, des script Schweizer Texterinnen- und Texterverband, der sda swiss design association sowie der Schweizer Werbung SW, trafen sich gegen 70 Teilnehmende zum vielversprechenden Informationsseminar «Idea-Protector - der schnellste und einfachste Weg Ihre wertvollen Ideen zu schützen» .

Im Zentrum stand die Präsentation des elektronischen Tools, welches in Zukunft Leistungen von Kreativen besser schützen soll.

Dem „Ideenklau“ soll ein Ende gesetzt werden. Die Situation ist bekannt: Kreative entwerfen einen schützenswerten Text, eine Skizze, ein Design oder sonst etwas Schöpferisches. Die Idee wird einem potenziellen Auftraggeber oder sonstigem Interessenten präsentiert. Wenig später erhält der Entwickler eine freundliche Absage, man verzichtet auf eine Zusammenarbeit. Einige Zeit später wird festgestellt, dass die seinerzeit eingereichte Kreation in den Medien veröffentlicht wird. Schon vielen ist es so ergangen, und meist ist man in solchen Momenten reichlich machtlos, da es schwierig ist, den tatsächlichen Sachverhalt, insbesondere den zeitlichen Ablauf, rechtskräftig darzustellen. Dies soll zukünftig vermieden werden.

Eingangs erläuterte Marc Schwenninger, Rechtskonsulent der Schweizer Werbung SW, eingehend die juristische Situation. Er zeigte auf, was geschützt werden kann und wie dies bis anhin gemacht werden konnte. Wenn diesbezüglich überhaupt etwas unternommen wurde, dann oft zu spät, denn meistens versäumten die Ideenentwickler vorgängig aktiv zu werden. Und das rächte sich immer dann, wenn in einem Rechtsverfahren zu beweisen wäre, wer wann welche Leistung erbracht hatte. Das Problem liegt normalerweise in der Beweisbarkeit der Frage wer zuerst war.

Im Anschluss präsentierte Marko Straus, der Vater der elektronischen Lösung Idea-Protector TM das Tool, wie es dazu kam und warum er das Programm entwickelte. Einer seiner Bekannten hatte seinerzeit die erwähnte Situation erlebt und sich empört darüber geäussert. Darauf entstand die Idee, eine Software zu entwickeln, welche es erlaubt, eine schöpferische Leistung auf einfache und vor allem speditive Weise zu registrieren und mit einem Zeitstempel zu versehen. Das Ganze geschieht innerhalb weniger Minuten online und hilft in einem allfälligen Streitfall, umgehend die Sachlage zu beweisen.

Idea-Protector soll aber nicht nur als Beweismittel dienen, sondern Dank visuellem Nachweis vor allem präventive Wirkung entfalten. Das Tool könnte damit auch die bis anhin ebenso unbeliebten wie heiklen „non disclosure agreaments“ ersetzen. Finanziell lohnt sich das Schützen auf jeden Fall, kostet eine Hinterlegung doch lediglich 18 Franken resp. 12 EURO. Lizenzgebühr wird keine erhoben.

In der anschliessenden Podiumsdiskussion wurden viele zusätzlich gestellten Fragen geklärt. Dabei gewann man den Eindruck, dass diese neue Art von Ideenschutz bei den Anwesenden auf fruchtbaren Böden fällt. Ein Eindruck der am Schluss der Veranstaltung bestätigt wurde. Hoben doch auf die Frage des Toolentwicklers, wer sich vorstellen könnte, Idea-Protector TM einzusetzen, sehr viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Hand ohne zu zögern.