Fachtagung "Werbung macht an"



Freitag, 23. Januar 2004 | Stadthaus Zürich

Fachtagung für Werbe- und Kommunikations-fachleute - lanciert von BfG, ASW und script. Patronat: Schweizer Werbung SW


Am 23. Januar 2004 fand die Fachtagung „Werbung macht an!?“ statt. Die Kooperation von ASW, script und dem Büro für Gleichstellung der Stadt Zürich unter dem Patronat der Schweizer Werbung SW war ein Erfolg. Rund 80 Fachfrauen und -männer haben sich zum intensiven und dennoch entspannten Austausch über die Diskriminierung in der Werbung getroffen.


Hier finden Sie verschiedene Dokumente zum Downloaden:

Werbung - ein Reizthema?
Grusswort des Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber
PDF-Datei

Zwischen Hochachtung und Verachtung
Die psychologische Wirkung von Werbung
Eveline Bornträger-Stoll, lic. phil. Psychologin FSP
PDF-Datei

Die Lauterkeitskommission
Dr. Marc Schwenninger
PDF-Datei

Mit Ovo chaschs nid besser aber länger
Ludwig Hasler
PDF-Datei

«Gedanken zum Tage»
Ludwig Hasler
PDF-Datei


Eine Auswahl an Rückmeldungen:

Die Begegnungen waren für mich sehr aufschlussreich. Es war spannend zu erfahren, wie die Sichtweise der anderen Seite ist. Mich hat erstaunt, dass Sujets, die für mich unverfänglich waren, anderen sehr sauer aufstiessen und umgekehrt. Ich denke, der Anlass hat vielen die Augen geöffnet und geholfen, eine gemeinsame Grundlage zu bilden.
Andy Ruf, Vize-Präsident ASW, Mitorganisator

Für mich war es lässig, zu diesem kontroversen Thema in so guter, witziger und entspannter Atmosphäre einen Tag unter dem "Werbevolk" zu verbringen – dass mir das noch gefällt, habe ich ja schon in der Vorbereitung merken können... Und ist es jetzt wirklich klarer, was der Unterschied zwischen "sexistisch" und "sexuell" sein könnte? Wo Diskriminierung beginnt? Was reine Geschmackssache ist und was nicht? Ob die Werbung wirklich ganz und gar ohne Wirkung auf die Bilder in den Köpfen ist?
In einem Diskussionsforum fiel der Satz: "Es gibt keine Tabus mehr im Geschlech¬terbereich, es gibt nur noch Tabus im Bereich Rassismus." Huch! Stimmt das? Ein Mann verliess das Forum mit der Frage an seine Kollegin: "Bin ich ein Sexist?" Dann war ja doch nicht alles umsonst...
Spass bei Seite: Es wurde viel und kontrovers diskutiert und es ist ein Prozess in Gang gekommen, auf dessen Fortsetzung ich ungeduldig warte!
Dorothee Wilhelm, Projektverantwortliche Büro für Gleichstellung für Frau und Mann der Stadt Zürich, Mitorganisatorin

Die Tagung war aus unserer Sicht ein Erfolg, die anwesenden script-Mitglieder äusserten sich sehr positiv. Wir wollten mit der Tagung einen fruchtbaren Boden bereiten, auf dem Werbefachleute und Gleichstellungsbeauftragte miteinander statt gegeneinander diskutieren. Das ist gelungen. Nun können wir vor allem im Alltag und auch an künftigen Veranstaltungen mit der Spannung "Werbung und Diskriminierung" bewusster und entspannter umgehen.
Stephanie Hugentobler, Präsidentin script, Schweizerischer Texterinnen- und Texterverband, Mitorganisatorin

Die Fachtagung war für mich eine grosse und schöne Erfahrung. Ich habe die lustvollen und denkerweiternden Debatten sehr genossen. Ludwig Haslers Worte waren erfrischend, gesund und wohltuend.
Markus Zollinger, script-Mitglied

Recht herzlichen Dank für den entspannten Rahmen, den ihr alle geboten habt. Das habt ihr ganz toll hingekriegt und ich würde sagen, in diesem Rahmen ein wiederholungswürdiges Unterfangen.
Eveline Bornträger Stoll, Pretesterin und Tagungs-Referentin

Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen. Es war interessant, andere Meinungen zu hören und es war erfrischend zu sehen, dass die Gleichsteller nicht etwa frustrierte Unzufriedene sind, sondern durchaus charmante Leute mit klaren Ansichten. So hat die Veranstaltung wahrscheinlich beiden Seiten gut getan. Und Ludwig Hasler war ein Genuss.
Walter Merz, Geschäftsführer BSW

Der ganze Anlass war gelungen, ein dickes Lob an euch alle, es hat echt Spass gemacht.
Zwei kleine Schwachpunkte habe ich doch noch entdeckt:
1. Der Kaffee am Morgen war nicht scheusslich, der war unterirdisch. Ich habe an solchen Anlässen schon oft abgestandenen Kaffee aus der Thermoskanne trinken müssen, aber das war der Tiefpunkt. Ich musste ihn stehen lassen, obwohl ich dringend Koffein gebraucht hätte.
2. Der Kaffee, obwohl scheusslich, wurde zu früh abgeräumt. Einige Leute hätten während der "Werbeschau" gerne eine Tasse getrunken.
Roger Hausmann, Texter und script-Mitglied

Noch einmal Danke für die Einladung zur Veranstaltung mit dem BfG. Es hat Spass gemacht.
Dr. Marc Schwenninger, Rechtskonsulent SW, juristischer Sekretär der Lauterkeitskommission und Tagungs-Referent
 

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