Rückblick: ASW-Tagesseminar «Bewegtbild in der Kommunikation»

Donnerstag, 29. März 2012 | Boilerroom, Winterthur



Die ASW lud am Donnerstag, 29. März 2012, in den Boilerroom in Winterthur zu einem ganztägigen Seminar, um dem komplexen Thema genügend Zeit einzuräumen.


Durch den Tag führten Peter Beck, Creative Director Beck & Friends Gmbh, Präsident SFA und Michael Waldvogel, Präsident ASW und Inhaber idfx AG.




In einem ersten Teil wurden Einsatz, Kanäle und Plattformen vorgestellt:

Reto Hufenus und Dominik Born von publisuisse beleuchteten das Thema „Second Screen“ und welche Möglichkeiten sich eröffnen, wenn der Provider zusätzliche Informationen und Inhalte zeitgleich auf einen zweiten Screen liefern kann. Christian Wittmer von Publicitas Cinecom AG, erläuterte die unbestreitbaren Vorteile des „Single Screens“ und präsentierte die neuen Werbemöglichkeiten, welche in Zukunft in den Kinos eingeführt werden. Ulrich Ritschard, APG, bewies, dass das statische Plakat noch lange nicht ausgedient hat und zeigte anhand vieler Beispiele, welche Gestaltungen auf Adscreens und ePanels wirksam sind. Alexander Duphorn, Goldbach Media (Switzerland) AG, sagte das Fernsehen nicht tot, zeigte aber, dass die Zukunft des Bewegtbildes multimedial, crossmedial und multichannelmässig funktionieren wird.

Als Zusammenfassung des ersten Teils konnte festgehalten werden: Die Aufgabe ist anspruchsvoller geworden. Es geht nicht mehr nur um die Gestaltung eines dramaturgisch richtigen Films. Der Distributionskanal und die momentane Situation des Rezipienten bestimmt die Gestaltung und auch den Erfolg.


Im zweiten Teil wurden Produktion, Rechte und Kosten bei der Umsetzung von Film und Bewegtbild vorgestellt.

Michael Waldvogel zeigte an einigen Beispielen, wo Risiken und Stolpersteine liegen könnten und Peter Beck referierte aus seinem grossen Erfahrungsschatz über Produktionsabläufe, Rechte und Pflichten, sowie Kosten und Budgetierung.

Die Zusammenfassung des zweiten Teils lautet: Film und Bewegtbild werden zum selbstverständlichen Bestandteil der Kommunikation. Wichtig wird, die richtigen Kanäle und Medien zu wählen und dabei die richtige Form und das richtige Budget zu finden. Dies bedingt die Kenntnisse der Möglichkeiten und Prozesse in der Herstellung einerseits und die Kenntnisse der richtigen Partner und Lieferanten im Bereich der Film- und Bewegtbildproduktion andererseits.



Das gesamte REVIEW als pdf mit Erklärungen der Charts, vielen Hinweisen, Tipps und Adressen ist im passwortgeschützten Mitgliederbereich hinterlegt. ASW-Intermitglieder erhalten die Dokumentation auf Anfrage bei der ASW Geschäftsstelle info@asw.ch.